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Portugal

Segelurlaub in Portugal & in der Algarve

Segelferien in Portugal sind im September 2020 wieder im Programm!

Dieses interessante Fahrgebiet ist ursprünglich und schön. Der Tourismus ist noch nicht sehr ausgeprägt und man findet dort stimmungsvolle Häfen mit vielen Fischerboten. Es ist dort angenehm warm, aber tagsüber auf See sorgt der ‚Portugiesische Nord‘ für eine angenehme Abkühlung. Im Sommer liegt meistens ein Tiefdruckgebiet über Spanien und weil der Wind hier links herum dreht steht fast immer ein nördlicher Wind.

Am Morgen ist es meistens windstill. Rund 12.00 Uhr beginnt eine leicht Brise, die nach und nach zunimmt. Am späten Nachmittag kommt durch die Erwärmung des Landes ein ‚Seewind‘ dazu. Der Seewind sorgt dafür, dass es meistens bis Sonnenuntergang kräftig weht. Schönes Segelwetter also und eine große Chance um Delfine zu sehen. Wenn wir in den Hafen kommen wehen uns die typische Düfte der portugiesischen Küche meistens bereits entgegen. Wir nehmen Sie mit zu einigen Häfen, die wir während dieser Segelferien anlaufen werden.

Seesegeln Portugal: Zwischen Porto und Lissabon

Eine alte Stadt mit prachtvollen Gebäuden und schönen schmalen Gassen. Die Stadt zeugt von einer reichen Vergangenheit, aber ist inzwischen ziemlich verfallen. Dies trägt sicherlich zu der besonderen Atmosphäre bei. Die Stadt ist Welterbgut der UNESCO. Darum wird das Stadtbild erhalten bleiben. Die zweitgrößte Stadt Portugals liegt an dem Fluss Douro. Es gibt verschiedene historische Sehenswürdigkeiten, Geschäfte und steile mittelalterliche Straßen, die an der gemütliche Kade am Flussufer enden. Obwohl die Stadt auch manchmal Oporto (was Hafen bedeutet) genannt wird, können wir den Fluss nicht hinauf fahren, aber von Leixoes fährt eine Metro direkt in die Stadt.

In dieser Stadt wurde auch das berühmte Getränk erfunden. Englische Händler wollten verhindern, dass der Douro-Wein während des Transportes sauer wurde. Darum wurde der Wein mit Brandwein verlängert. Nachdem die Römer hier eine Festung bauten wurde Porto wohlhabend. Im 11.Jahrhundert wurden die Mauren vertrieben und versorgte die Stadt Kreuzfahrer auf dem Weg ins Heilige Land mit Gütern. Im 15. und 16.Jahrhundert profitierte die Stadt von den Entdeckungs reisen in die Neue Welt. Danach entstand der Weinhandel mit England.

Die Brücke und die Kathedrale im hohen Teil der Stadt sind sehr schön anzusehen. Im Zentrum und dem Viertel Baixa im Osten gibt es viele Geschäfte und gemütliche Cafes. Das alte Arbeiterviertel Ribeira ist restauriert und besteht aus einem Wirrwarr von schmalen, krummen Straßen. Es ist ein lebendiges und gemütliches Viertel mit vielen Restaurants.

Viana do Castelo

Wir segeln ein kleines Stück den Fluss hinauf. Der kleine Hafen liegt hinter einer Fußgängerbrücke. Er ist gut ausgestattet. Das Hafenmeisterbüro und die Duschen sind neu. Diese stilvolle und entspannte Stadt liegt an der Mündung des Flusses Lima. Die stattlichen Gebäude zeugen noch von der reichen Vergangenheit. Im 15.Jahrhundert war dies ein wichtiges Zentrum für die Fischerei. Es wurden hier außerdem viele Schiffe für die großen Entdeckungsreisend im 16.Jahrhundert gebaut. Es ist jetzt eine gemütliche Stadt mit einem schönen Zentrum und reizvollen Plätzen.

Berlenga-Inseln

Wenn das Wetter sehr schön ist und wir eine Erlaubnis haben, könnten wir diese Felseninseln anlaufen. Die Inselgruppe wird von Mönchen, einem Leuchtturmwärter und Biologen bewohnt, weil sie jetzt ein Naturschutzgebiet ist. Am Südost-Ufer steht ‚Forte de Sao Joao Baptista‘. Diese grimmige Festung wurde früher häufig von Piraten und feindlichen Truppen angefallen, aber heutzutage ist es ein einfaches Hotel. Es ist von hieraus möglich, ein Boot zu mieten um zu den unter Wasser liegenden Grotten zu fahren.

Fischerdorf Nazare

Dieses Fischerdorf liegt an einem prachtvollen Strand und einem von hohen Felswänden umgebenen Bai. Ein besonderer Ort und ein besonderes Erlebnis um nach einem Segeltag durch den schmalen Eingang hinein zu fahren. Außerhalb des traditionellen Zentrums hat die Stadt noch ein sogenanntes ‚Oberdorf‘ Sitio. Sitio liegt auf einem vorstehenden Felsen und ist mit einer Kabelbahn erreichbar, die 110 m nach oben fährt. Von hier aus haben Sie eine überwältigende Aussicht über die Stadt. Am Rand des Felsens steht ein Gedenkstein, Ermida da memoria, wo nach der Legende Maria im Jahre 1182 verhinderte, dass der örtliche Honoratioren im dichten Nebel in den Abgrund fuhr. Der Höhepunkt bleibt jedoch die Wallfahrtskirche Nossa Senhora de Nazaré aus dem 12.Jahrhundert.

Aveiro

Diese Stadt war früher ein großer Seehafen. Gegen Ende des 16.Jahrhunderts war sie dank der Kabeljaufischer, die mit ihren Schonern den Atlantischen Ozean überquerten und bis nach Neufundland fuhren, eine reiche Stadt. Durch Stürme versandete die Hafenmündung. Heute befindet sich dort eine Lagune, in der wir ankern können. Von unserem Ankerplatz können wir mit dem Wassertaxi zum alten Stadtzentrum fahren. Wahrscheinlich werden wir nach der Übernachtung und dem Frühstück sofort wieder weiter segeln.

Segeln nach Lissabon

Die portugiesische Hauptstadt Lissabon liegt am Nordufer des Flusses Tejo, nicht weit vom Atlantischen Ozean entfernt. Es ist eine gemütlich und lebendige Stadt, ganz anders als Porto (moderner und lauter), aber sicherlich ebenfalls eine fantastische Stadt.

Rund 1200 v.Chr. entstand an dieser Stelle eine Handelsposten der Phönizier. Nach der legende soll Lissabon allerdings von dem griechischen Helden Odysseus gegründet worden sein. Der Handelsposten wurde um 200 v.Chr. von den Römern erobert und verfiel durch Angriffe von Völkern aus dem Norden. Erst unter der Herrschaft der Mauren wurde die Stadt wieder ein wichtiges Handelszentrum.

Am 1.November 1755 wurde die Innenstadt von Lissabon durch ein Erdbeben beinahe vollständig zerstört. Es war am Tag ‚Allerheiligen‘ und die Kerzen, die dafür angesteckt worden waren, verursachten ein riesiges Feuer das sieben Tage loderte. Unter der Leitung von Sebastiao de Melo, besser bekannt als Marques van Pombal, wurde bereits kurz danach mit dem Wiederaufbau der Stadt begonnen.

Das Zentrum von Lissabon

Die Stadt Lissabon zählt etwa 560.000 Einwhner und ist in verschiedene Stadtviertel aufgeteilt, die alle ihr eigenes Gesicht haben. Der Bairo Alto ist eines der schönsten alten Viertel der Stadt. Der typische rechtwinklige Straßenplan von Lissabon, er stammt aus dem 18ten Jahrhundert, ist noch deutlich im Süden des Viertels Baixa zu sehen. Es erinnert ein wenig an Paris.

Hoch über der Stadt liegt die bekannte Burg von Lissabon, ‚Castelo de Sao Jorge‘ (Burg des Heiligen Georg) genannt. Die Fundamente dieser Burg stammen aus dem 6ten Jahrhundert v.Chr. Von dieser Stelle aus haben Sie eine wunderschöne Aussicht über die Stadt und den Tejo. In der Ferne ist der Atlantische Ozean zu sehen.

Sehr stimmungsvoll ist es, um am Abend, nachdem die Touristenbusse abgefahren sind, in einem der vielen Cafés und Restaurants, die es in Lissabon gibt, nach echtem ‚Fado‘ zu lauschen. Fado ist einer alte portugiesischer Gesangkunst, die auf der ’saudade‘, dem Verlangen nach dem, was verloren gegangen ist, basiert. Der Fado ist ein Ausdruck von Verlangen und Trauer. Er wird von einem Mann oder einer Frau gesungen und von einer akustischen Gitarre begleitet. Die berühmteste Sängerin der Vergangenheit war Amalia Rodrigues. Cristina Branco ist eine Fadosängerin unserer Zeit.

Tipp für einen zusätzlichen Tag in Lissabon: Sintra

Sintra ist leider nicht mit dem Boot zu erreichen, aber von Lissabon können Sie leicht dorthin gelangen, beispielsweise mit dem Zug. Es ist nicht schwierig zu begreifen, warum der König früher dieses Gebiet als Ort für seine Sommerresidenz wählte. Sintra bietet, neben der Stadt mit ihren steilen Gassen, kleinen Terrassen und prächtigen Palästen (die Stadt steht nicht umsonst auf der UNESCO Liste des Weltkulturerbes), eine Umgebung mit viel Natur für den wandernden Touristen. Vergessen Sie nicht den märchenhaften Palacio Nacional da Pena zu besuchen.

Seesegeln zwischen Lissabon und der Algarve

Mit der Cherokee Segeln mit Delphinen

Eine besondere Segelreise in ein schönes sonniges Gebiet, aber mit echtem Seesegeln. Darum ist dieses Gebiet eine gute Alternative zu einen Segelurlaub im Mittelmeer, wo meistens kein Wind weht. Kein Massentourismus, aber trotzdem die authentische und entspannte mediterrane Atmosphäre, sauberes und glasklares Wasser, eine prachtvolle Küste und eine große Chance, dass wir Delfinen begegnen.

Natural de Arabida

Dieses unbekannte Naturgebiet Natural de Arabida beschützt uns gegen den Nordwind. Die Chance ist groß, dass wir hierher segeln und in dem glasklaren Ozeanwasser mit angenehmen Temperaturen ankern: ideal um zu schwimmen oder zu schnorcheln. Die grüne Küste steigt steil auf und ist mit schönen Bäumen bewachsen.

Setúbal und Cabo Sao Vicente

Setúbal, die viertgrößte Stadt von Portugal, wird von den Portugiesen nicht als touristische Attraktion gesehen. Es ist eine echte Hafen- und Industriestadt. Es ist dadurch auch eine der wenigen Städte, in der Sie ein Bild vom täglichen Leben in Portugal bekommen können. Auch wenn Sie das kulinarische Portugal kennenlernen möchten sind Sie hier richtig. In der rosa Markthalle können Sie von den Spezialitäten der Stadt und der Region genießen.

Das raue südwestliche Kap von Portugal. Wahrscheinlich können wir dicht daran vorbei segeln. Unterwegs zur Algarve runden wir das Kap im Dunkeln, wodurch der Leuchtturm besonders eindrucksvoll wirkt. Der Abstand zwischen den zwei am nächsten beieinander liegenden Häfen beträgt 70sm, ein guter Tag segeln. Am späten Nachmittag kann der Wind kräftig zunehmen. Das bedeutet, dass wir eine spektakuläre Rundung mit Raumschotswind vor uns haben. Nach der Rundung in östlicher Richtung gelangen wir direkt in den Schutz der Algarve, wo wir ankern oder nach Portimao durchfahren können.

Die portugiesische Südküste, die Algarve

Relaxte Segelferien in einem schönen, sonnigen Fahrgebiet, aber auch echtes Segeln. Darum ist dieses Gebiet eine gute Alternative zu einem Segelurlaub im Mittelmeer, wo meistens kein Wind weht. Sie können aber trotzdem von der authentischen und entspannten mediterranen Atmosphäre, dem sauberen und glasklaren Wasser und der prächtigen Küste genießen und haben eine große Chance Delfinen zu begegnen.

Genauso wie im übrigen Gebiet von Portugal ist es morgens meistens windstill und beginnt etwa um 12 Uhr eine leichte Brise, die am späten Nachmittag zu einem kräftigen Segelwind zunehmen kann. Die Tagesabstände sind hier etwas kürzer als normalerweise. Dies gibt uns mehr Freiheit um von Tag zu Tag zu sehen, was wir tun werden. Einen längeren Segeltag können wir so mit einem kürzeren abwechseln, so dass wir Zeit haben um beispielsweise zu schwimmen oder zu grillen.

Segelferien an der Algarve

Die Algarve, gelegen an der Südküste von Portugal, unterscheidet sich qua Klima, Kultur und Landschaft stark vom restlichen Portugal. Im Westen der Hauptstadt Faro wird die Landschaft der Algarve durch Felsenformationen mit kleinen Stränden geprägt, im Osten liegen Lagunen und Sandstrände. Die durchschnittliche Temperatur an der Algarve beträgt etwa 23°. Die Algarve liegt gut beschützt, wodurch sie ein ruhiges Segelgebiet mit vielen Delfinen ist. Auch das Wasser hat sowohl im Sommer als auch im Winter eine angenehme Temperatur.

Neben der Hauptstadt Faro gibt es auch andere große Dörfer und Städte mit einem lebendigen Ausgangsleben. Belebte touristische Plätze, wie der Badeort Albufeira und die Hafenstadt Portimao, wechseln sich mit stimmungsvollen Dörfern, wie Lagos en Alvor ab. Lange breite Sandstrände, Buchten, Flussmündungen und gemütliche alte Dörfer in der Algarve sorgen für eine sehr relaxte Atmosphäre. Die schöne Umgebung und das warme Wetter machen dieses Gebiet zu einem der populärsten Feriengebiete Europas.